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| Der Quran ist gegen Faschismus und Rassismus von Harun Yahya Der Faschismus hat der Menschheit nur Leid und blutigen Terror zugefügt. Das 20. Jahrhundert ist der Beweis dafür. Es gibt immer noch viele Menschen auf der Welt, die mit Faschismus und Rassismus sympathisieren. Derzeit steigt die Zahl neofaschistischer Organisationen an. Sie organisieren sich gegen Juden, Muslime und andere Minderheiten, sie provozieren Schlägereien, sie begehen Brandstiftung und Mord. Die juristischen Maßnahmen gegen diese faschistischen Gruppen haben keine Wirkung gezeigt, sogar starke Demokratien wie Deutschland und England konnten dieser Gruppierungen nicht Herr werden, denn die Maßnahmen, die sie anwenden, greifen nicht. Man braucht sich nicht zu wundern, dass Menschen, die ohne jeden Glauben erzogen worden sind, unverantwortlich handeln, verwahrlosen und aggressiv sind. Der einzige Weg, dies zu beenden ist folgender: Man darf den Menschen nicht auf atheistische Ideologien einschwören (der Faschismus ist der Nährboden solcher Irrtümer), sondern muss ihn die guten Sitten der Religion lehren. Der Faschismus ist gegen Frieden, gegen Brüderlichkeit, gegen Toleranz und Einigkeit. Den Grundstein der Religion aber bilden eben diese Werte. Demnach sind Faschismus und Religion vollkommen gegensätzlich.
In Islam ist kein Platz für Rassismus
O ihr Menschen! Wir erschufen euch aus einem Mann und einer Frau und machten euch zu Völkern und Stämmen, damit ihr einander kennen lernt. Doch der vor Allah am meisten Geehrte von euch ist der Gottesfürchtigste unter euch. Allah ist fürwahr wissend, kundig. (Quran, 49:13) Gott beschreibt in einer anderen Sure den Rassismus als fanatische Wut in Zeiten der Ignoranz und verkündet, dass Er die Gläubigen davor schützt: Als die Ungläubigen in ihren Herzen blinden Eifer trugen, den blinden Eifer der Unwissenheit, da senkte Allah Seine Ruhe auf Seinen Gesandten und die Gläubigen und machte ihnen ständiges Gottesbewusstsein zur Pflicht; denn sie waren dessen am würdigsten und verdienten es am meisten. Und Allah kennt alle Dinge. (Quran, 48:26) Wie in dieser Quran-Verse erklärt, hat Gott die Menschen in unterschiedliche Völker und ethnische Wurzeln getrennt, damit sie sich kennen lernen und in Frieden, Brüderlichkeit und Behaglichkeit miteinander leben, und keineswegs wie die Faschisten glauben, zu leben für den Krieg und einen „Überlebenskampf". Eine biologische Überlegenheit einer Rasse oder Volksgruppe gibt es nicht. Gott hat die Unterschiede zwischen den Menschen nur mit ihrer „Gottesfurcht", d.h. mit ihrer Nähe zur Gott, mit ihrem Glauben und ihren guten Charaktereigenschaften verbunden. Demnach ist es offensichtlich, dass Menschen, die nach dem Quran leben, keine Kriege wegen unterschiedlicher Hautfarbe, unterschiedlicher Rasse oder unterschiedlicher Volkszugehörigkeit mehr erdulden müssen. Menschen, die den Quran als letzte ethische Instanz anerkennen, werden die unsinnige Behauptung der Überlegenheit einer bestimmten Rasse nicht aufstellen.
Rassistischer Fanatismus ist eine Eigenschaft des Polytheismus
Und wenn in die Posaune gestoßen wird, dann wird an diesem Tage unter ihnen keine Verwandtschaft mehr gelten, und sie werden nicht mehr nach einander fragen. (Quran, 23:101) Wie in der Sure angekündigt, werden Rasse, Hautfarbe und ethnische Herkunft
im Angesicht des Todes am Tag der Auferstehung und im Jenseits keine Bedeutung
mehr haben.
Gewalt ist gegen die Islamische Moral Eine andere deutliche Eigenschaft der Faschisten ist ihre Neigung zu Gewalttaten. Für jemanden, der nach dem Quran lebt, ist dies unmöglich. Gott verlangt von den Menschen eine gute Moral. Im Quran wird auch diese Verhaltensweise beschrieben. Wenn einem Muslim etwas Schlechtes zugefügt wurde, ist er verpflichtet, mit etwas Gutem zu erwidern. Eine Verse zu diesem Thema ist die folgende: Das Gute und das Böse sind fürwahr nicht gleich. Wehre (das Böse) mit Besserem ab, und schon wird der, zwischen dem und dir Feindschaft war, dir wie ein echter Freund werden. (Quran, 41:34) Jemand, der wie in dieser Quran-Verse beschrieben handelt, kann keine Sympathie zu faschistischen Gedanken und Methoden empfinden oder eine Neigung zum Faschismus zeigen.
Der Islam hat die Tötung Unschuldiger Menschen verboten
... wer einen Menschen tötet, ohne dass dieser einen Mord begangen oder Unheil im Lande angerichtet hat, wie einer sein soll, der die ganze Menschheit ermordet hat... (Quran, 5:32) Wenn schon die unrechte Tötung eines einzigen Menschen soviel bedeutet, dann ist auch klar, was für ein großes Verbrechen die vielen Morde und Massaker sind, die die Faschisten begangen haben. Vorwurf trifft nur die, welche die Menschen unterdrücken und auf Erden ohne jede Rechtfertigung Gewalttaten verüben. Ihnen steht schmerzliche Strafe bevor. (Quran, 42:42)
Die Moral des Islam kennt keine Wut
Die da spenden in Freud und Leid und den Zorn unterdrücken und den Menschen vergeben - und Allah liebt die Gutes Tuenden. (Quran, 3:134)
Der Islam bringt Vernunft und Gelassenheit
Wenn du der Mehrzahl derer auf Erden folgen würdest, würden sie dich von Allahs Weg abirren lassen. Doch sie folgen nur einem Wahn und, siehe, sie lügen. (Quran, 6:116) Und befasse dich mit nichts, wovon du kein Wissen hast. Seht, Gehör, Gesicht und Herz, alles wird dafür zur Rechenschaft gezogen. (Quran, 17:36)
Der Quran will Frieden und Versöhnung
Nichts Gutes findet sich in den meisten ihrer geheimen Besprechungen, ausser wenn jemand zu Almosen oder einer guten Tat oder Frieden zwischen den Menschen aufruft. Und wer dies im Trachten nach Allahs Huld tut, wahrlich, dem werden Wir gewaltigen Lohn geben. (Quran, 4:114)
Schlussfolgerung Wenn wir die faschistischen und rassistischen Ideologien untersuchen, taucht eine Moral auf, die den sittlichen Tugenden wie Liebe, Mitleid, Bescheidenheit, Zusammenarbeit und Genügsamkeit genau entgegengesetzt ist. Zweifellos ist diese Moral in jeder Epoche der Geschichte vorhanden. Aber der Faschismus ist eine Ideologie, die diese „Ethik" systematisch verteidigt und mit der Propagierung des Sozialdarwinismus als eine wissenschaftliche und vernünftige These darstellt. Der Begriff der Grausamkeit, der von den heiligen Religionen verurteilt wird, wird vom Faschismus systematisch gelobt und legalisiert. Die Judenvernichtung durch Hitler, die mitleidlose Besetzung Athiopiens durch Mussolini, der von Franco geführte blutige Bürgerkrieg, die Folterungen von Pinochet, die Tötung von 5000 Zivilisten mit Nervengas durch Saddam Hüssein, die unmenschlichen Grausamkeiten, die von Milosevic den Bosniaken und Kosovo-Albanern zugefügt wurden, und die vielen anderen faschistisch-rassistischen Morde beruhen immer auf dieser grausamen und mitleidlosen Ideologie. Nicht nur in solchen politischen Ruchlosigkeiten, sondern auch in unterschiedlichen Beispielen von Gewalt, die wir im alltäglichen Leben oft antreffen, spielt die faschistische Ideologie eine Rolle. Menschen, die als Folge einer Meinungsverschiedenheit einander erschlagen, erstechen oder erschießen, sind Produkte einer Kultur, die Gewalttaten als Heldentaten sieht. An der Wurzel dieser Kultur befindet sich der ''Kampf ums Dasein'', Propaganda von Ideologen wie Darwin und Nietzsche. Die grundlegende Quelle dieser Krankheit ist jedoch, dass in die Frage stehenden Menschen ungläubig sind. Vielleicht werden sie behaupten, dass sie fromm sind, wenn sie gefragt werden. Aber sie sind ganz ahnungslos von den geistigen Schönheiten und von edler Moral. Folglich kann diese Krankheit dann geheilt werden, wenn die Menschen die Quranische Moral im wahrsten Sinn lernen, begreifen und leben. |
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