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Bevor wir unsere Haltung zu Juden und zum Judentum darlegen, müssen
wir näher eingehen auf den Völkermord, den die Nazis während des
2. Weltkrieges an den Juden begingen.
Die grausame Politik der Nazis

Jüdische Gefangene im Konzentrationslager
Buchenwald, hungrig, krank und apathisch . |
Sofort nach der "Machtergreifung" begannen die Nationalsozialisten
ihre menschenverachtende Politik der "Ausmerzung" von "Volksschädlingen",
was bedeutete, dass bestimmte Personenkreise der Gesellschaft, die
nach der morbiden Ideologie der Nazis schädlich für die "arische
Rasse" waren, in Massen verhaftet wurden und man sie in besonders
dafür hergerichtete Lager deportierte, wo sie schließlich ermordet
wurden.
Die ersten Opfer dieser Massenmorde waren durch genetische Defekte
Behinderte. Die Nazis begründeten diese Verbrechen mit der Theorie
der Erbgesundheitslehre (Eugenetik), entwickelt von dem deutschen
Biologen Ernst Haeckel. Sie sahen Behinderte als Parasiten, die
die "rassisch wertvollen Gene" der Deutschen verdarben und
rechtfertigten damit ihr mörderisches Vorgehen gegen diese hilflosesten
der Gesellschaft. Körperbehinderte und Geistesgestörte wurden zunächst
in "Sterilisationslagern" kastriert und später auf geheimen,
persönlichen Befehl Hitlers umgebracht.
Auch Regimegegner waren sofort nach der Machtübernahme einer unmenschlichen
Tyrannei ausgesetzt. Insbesondere Linke, Liberale und unbequeme
Geistliche wurden aufgrund ihrer politischen Einstellung verhaftet
und nach Dachau, einem "Arbeitslager" in der Nähe von München
deportiert; die Lebensbedingungen für die Gefangenen waren bewusst
so angelegt, dass die Zwangsarbeit früher oder später zum Tode führen
musste.
Die größte der Verfolgung ausgesetzte Personengruppe waren die Juden.
Für die Nazis waren sie die "Ursache alles Bösen auf Erden"
und "Schmarotzer, die das deutsche Blut verunreinigten". Der
Druck auf die Juden wurde stetig verstärkt. Jüdische Geschäfte wurden
zunächst boykottiert, dann enteignet, jüdische Bankguthaben wurden
konfisziert, Juden mussten in der Öffentlichkeit einen fünfzackigen
gelben Stern, für jedermann sichtbar an ihrer Kleidung tragen. "Mischehen",
Ehen zwischen Juden und Deutschen, waren verboten. Die Bürgerrechte
der Juden wurden durch die Nazi-Gesetzgebung immer weiter eingeschränkt.
Eine gut funktionierende Propagandamaschinerie erzeugte mehr und
mehr Abneigung gegen die Juden, eine Abneigung, die bei vielen Deutschen
in Feindseligkeit und offenen Hass umschlug.
Folter und Mord in den Konzentrationslagern
Während der Nazi-Diktatur wurden als erste die deutschen und österreichischen
Juden und im Verlauf des 2. Weltkrieges später auch Juden aus den
besetzten Ländern Polen, Russland, Rumänien, Bulgarien, Jugoslawien,
Griechenland, Italien, Frankreich, Belgien und Holland in Konzentrationslager
deportiert. Es traf jedoch nicht nur die Juden, sondern auch andere
ethnische und religiöse Minderheiten wie Sinti und Roma, Slawen
und tausende russische Kriegsgefangene, die auf KZs wie Auschwitz,
Majdanek, Sobibor, Treblinka, Belzec und Chelmno verteilt wurden,
die meisten davon in Polen gelegen. Diese Lager dienten als Reservoir
von Arbeitssklaven für die deutsche Rüstungsindustrie.
Die Nazi-Greuel machten jedoch vor der Versklavung hunderttausender
Menschen nicht halt. Insbesondere Juden wurden von überall aus dem
besetzten Europa in Viehwagons nach Auschwitz und anderen KZs transportiert.
Tausende erfroren, verhungerten oder verdursteten bereits während
des oft wochenlangen Transports. Die Überlebenden wurden eingeteilt
in arbeitsfähige und nichtarbeitsfähige Gefangene. Die Nichtarbeitsfähigen
wurden in die Gaskammern geschickt, die Arbeitsfähigen solange zu
Sklavenarbeit gezwungen, bis auch sie nicht mehr arbeitsfähig waren.

Jüdische Kinder in Auschwitz, 1944. |
Eine besondere Grausamkeit war die Heranziehung von KZ-Gefangenenen
zu „medizinischen" Versuchen. Der berüchtigtste dieser KZ-Ärzte
war der in Auschwitz stationierte Dr. Mengele. Er führte Experimente,
die dazu dienen sollten, die Grenzen menschlicher Belastbarkeit
herauszufinden, an KZ-Insassen Gefangenen durch. So wurden Gefangene
zum Beispiel in Eiswasser gelegt, und es wurde die Zeit gemessen,
die verging, bis sie an Unterkühlung starben. Mengele nahm Amputationen
von Armen und Beinen ohne Narkose vor, entfernte selbst innere Organe
der Delinquenten ohne Narkose. Seine grausamsten Experimente führte
er an Zwillingen aus: Zwillinge wurden von anderen Häftlingen isoliert,
und Testreihen unterzogen, die den Einfluss bestimmter genetischer
Faktoren herausfinden sollten. Mengeles Methoden waren unvorstellbar
grausam: Er nahm Blutproben und injizierte den Geschwistern das
Blut jeweils anderen, was wegen möglichen der Unverträglichkeit
der Blutgruppen oftmals zu qualvollem Tod führte. Er injizierte
kleinen Kindern unterschiedliche Dosen von Bakterien, die verschiedene
Seuchen auslösten, um die Resistenz des Immunsystems messen zu können.
Viele dieser Kinder trugen bleibende Schäden davon oder starben.
In den Konzentrationslagern der Nazi wurden etwa 6 Millionen Juden
und mindestens 500000 nichtjüdische Inhaftierte ermordet.
Es gibt jedoch einen anderen Aspekt, der berücksichtigt werden
sollte:
- Es waren nicht nur die Insassen der Konzentrationslager, die
den Greueln der Nazis ausgesetzt waren, und es waren nicht nur
Juden. Der 2. Weltkrieg kostete rund 55 Millionen Menschen das
Leben, davon waren allein 25 Millionen Russen. Dutzende verschiedener
Nationen und ethnische Gruppen waren den Verbrechen der Nazis
und ihren faschistischen Alliierten ausgeliefert. Es wäre deshalb
nicht richtig, wenn eine bestimmte Nation eine Entschädigung für
die ihr im 2. Weltkrieg zugefügten Leiden verlangte.
- Die Tatsache, dass Juden von den Nazis unterdrückt wurden, kann
nicht benutzt werden, um die Grausamkeiten zu rechtfertigen, die
heute anderen Nationen zugefügt werden, zum Beispiel den Palästinensern
von einigen zionistischen Juden.
Wir legen besonderen Wert auf dieses Thema, weil Israel und der
Zionismus, seine offizielle Ideologie, seit über 50 Jahren eine
irreführende Propaganda hierzu betreibt. Sie erweckt den Eindruck,
als sei die einzige unterdrückte Nation während des 2. Weltkriegs
die jüdische gewesen und dass man aus diesem Grund die Grausamkeiten,
die Juden heute den Palästinensern zufügen, entschuldigen kann.
Unsere Absicht, als wir uns schon in früheren Studien mit dem
Holocaust befasst haben, war, diese irreführende Propaganda richtig
zu stellen.
Juden, die der Instrumentalisierung des Holocaust
widersprechen

Millionen Unschuldiger wurden durch
das III. Reich hingeschlachtet. Juden und viele andere Opfer
verschiedener Nationen wurden in Massengräbern beerdigt. |
In den letzten Jahren ist diese Tatsache über den Holocaust auch
von Juden selbst ausgedrückt worden. Esther Benbassa, Direktorin
des Instituts für zeitgenössische jüdische Geschichte an der „École
Pratique des Hautes Etudes" in Frankreich, schrieb am 1. September
2000 in der Zeitschrift "Libération", dass "der Holocaust an den
Juden in eine Religion verwandelt worden ist" und fügte hinzu: "Indem
sie sich selbst den Status des Opfers geben, ist jeder Jude immun
gegen Kritik und somit auch der Staat Israel."
Eine wichtige Arbeit, die zeigt, dass das Konzept des Holocaust
an den Juden inzwischen zu einem politischen und ökonomischen Propagandainstrument
geworden ist, ist das Buch: „Die Holocaust Industrie: Reflexionen
über die Instrumentalisierung des Leidens der Juden", von dem Historiker
Norman G. Finkelstein, selbst Jude und Professor an der Universität
von New York. In seinem Buch, das im Jahr 2000 veröffentlicht wurde,
erklärt Finkelstein, dessen Großmutter die Nazi-Konzentrationslager
überlebt hat, dass das Konzept des Holocaust von Israel und den
westlichen jüdischen Organisationen instrumentalisiert wird.
Finkelstein führt in seinem Buch, „Die Holocaust Industrie" aus,
das diese enormen Geldsummen, die man von Deutschland und ähnlichen
Regierungen erhalten hatte, zionistischen Organisationen zugute
kamen und nicht Juden, die während des Krieges der Nazi-Unterdrückung
ausgesetzt waren.
Finkelstein drückt auch
klar aus, dass, um die Holocaust Industrie am Leben zu erhalten,
jüdische Organisationen und in einigen Fällen jüdische Einzelpersonen
Betrügereien in großem Stil begehen. Der Autor führt aus: „... vieles
an Literatur über Hitlers Endlösung ist wissenschaftlich wertlos.
Tatsächlich sind viele Holocaust-Studien angefüllt mit Unsinn, wenn
sie nicht kompletter Betrug sind." [1]
Schlussfolgerung
Was bisher berichtet wurde, bringt uns zu dieser Schlussfolgerung:
Juden waren Opfer eines Genozids, begangen während des zweiten Weltkriegs
durch die Nazis. Millionen von Juden, zusammen mit anderen Menschen
verschiedener Nationalitäten waren Ziel des Nazi-Terrors. Wir verurteilen
diese Gewalttaten und wünschen uns, dass kein Jude oder ein Angehöriger
einer anderen Nationalität jemals wieder solchen Grausamkeit ausgesetzt
wird.
Jedoch, die Tatsache des Holocaust mit der Absicht zu benutzen,
die Verbrechen gegen die Menschlichkeit, begangen durch den Zionismus
und den Staat Israel, zu instrumentalisieren, oder -mit den Worten
des jüdischen Autors Finkelstein- „auszubeuten" ist völlig falsch.
Die Geschichte hat zahlreiche Massaker und Völkermorde, begangen
an vielen Nationen, gesehen. Wir müssen sie alle verfluchen und
all ihren Opfern denselben Respekt erweisen.
Anmerkungen
1- Norman G. Finkelstein, The Holocaust Industry,
Verso Press, New York, 2000. s. 126 
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